Europäischer Nachbarschaftstag lockt die Nachbarn an!

Am Freitag, den 24.05.2019 feierten die Wiesenauer Nachbarn den „Europäischen Nachbarschaftstag“ und vor allem „sich selber“! Denn darum geht es an diesem Tag: Um die Begegnung und das Zusammenkommen, das miteinander Zeit verbringen und das Kennenlernen der Menschen, die im eigenen Wohnumfeld wohnen.

Das Quartiersmanagement freute sich über die vielen Menschen, die auf dem Quartiersplatz zusammen gekommen sind. Nach einem heftigen Regenschauer rückten alle Gäste im Quartierstreff etwas zusammen. Ein toller Abend, der nach Wiederholung ruft!

LINGA zu Gast im Quartierstreff Wiesenau

Am 14.05.2019 begrüßten Claudia Koch und Siegfried Volker Studierende der LINGA- Woche im Quartierstreff. Die Gruppe informierte sich zu dem Thema „Gemeinsam statt einsam – soziale Teilhabe im Quartier“ über die Quartiersentwicklung in Wiesenau.

Im Rahmen der LINGA- Woche, die in diesem Jahr zum 10. Mal stattfand, erarbeiteten 50 Studierende unterschiedlichster Hochschulen und aus verschiedenen  Fachrichtungen Konzepte und Dienstleistungen passend zum Thema der Woche. Um sich ein Bild aus der Praxis zu verschaffen besuchten die Studierenden Projekte und Initiativen vor Ort in der Region Hannover. Am Ende der Woche präsentierten die Gruppen ihre Arbeitsergebnisse und durften ins Rennen um den Jury- Preis gehen.

Mehr zu LINGA und den ausgezeichneten Projekten finden Sie hier: https://www.linga-online.de/linga-woche-2019.html

Vielen Dank für die angeregte Diskussion, neue Impulse, Austausch und Kontakte, die über die LINGA – Woche hinaus gehen!

2. Hundeaktionstag in Wiesenau

Die AG „Sauberkeit im Quartier“ freute sich auf den 2. Hundeaktionstag, der am 18.05. in Wiesenau stattfand! Eingeladen waren Hundefreunde und Gassigänger mit ihren treuen Plüschis! Ziel der Veranstaltung war ein nettes Zusammenkommen sowie er Austausch zu „hunderelevanten“ Themen. Außerdem wurde gegrillt, Hot Dogs gab es nicht :-).

„Silbertour“ taucht ab!

Und zwar in die Geschichte des Erölmuseums in Wietze! Das war nämlich eine ziemlich spannende Zeitreise in die Geschichte des kleinen Ortes bei Fuhrberg, nördlich von Hannover. In die Zeit, als das schwarze Gold noch sprudelte und zum Beispiel die Lampen der Menschen zum Leuchten brachte. Die Teilnehmer der „Silbertour“ freuten sich über die engagierte Führung und die vielen Informationen und fühlten sich erinnert an „alte Zeiten“!

Weiter geplaudert wurde dann im Anschluss bei der Familie Heuer, die wir bereits zum dritten Mal zur Spargelzeit besuchten. Und wie in jedem Jahr war das Essen super lecker! Vielen Dank für die tolle Bewirtung!

Szenische Darstellung „Wie fühlt sich eine Depression an?“

Rahmenprogramm zur Wanderausstellung „Wege aus der Depression“ der Deutschen Depressionshilfe

 

Wie fühlt sich eine Depression an? Szenen einer psychischen Störung

 

Als nicht-betroffener Mensch ist es schwer, den gefühlten Alltag von Betroffenen nachzuvollziehen.

Was empfinden Angehörige und Freunde, die einem Betroffenen nahestehen? Wie kann mit der Hilflosigkeit, dem Gefühl des Versagens, der Kluft in der zwischenmenschlichen Beziehung umgegangen werden? Wie kann man die Krankheit erkennen und gemeinsam Bewältigungsstrategien entwickeln? Was unterstützt, was ist hinderlich für einen Heilungsprozess?

Die Veranstaltung bietet Einblick in das Erleben von Depression aus Sicht von Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten.

 

Die Vorführung wird von der AG Selbsthilfe des Schaumburger Bündnisses gegen Depression aufgeführt.

 

Veranstaltungsort: Quartierstreff Wiesenau. Der Eintritt ist kostenfrei.

 

Montag, den 01.Juli 2019, 18 Uhr

„Depressionen und psychiatrische Erkrankungen im Alter“

Vortrag und Gespräch

 

Rahmenprogramm zur Wanderausstellung „Wege aus der Depression“ der Deutschen Depressionshilfe

 

Montag, 17. Juni 2019, 18 Uhr

Depressionen im Alter treten nicht häufiger auf als bei jüngeren Menschen. Allerdings gibt es einige Besonderheiten, die dazu führen, dass sie bei älteren Menschen gar nicht oder erst sehr spät erkannt werden.

Matthias Thäle richtet seinen Vortrag an Angehörige, informiert, klärt Fragen und zeigt auf, die Depressionen und psychiatrische Erkrankungen erkannt werden können. Und vor allem: Welche Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten können in Anspruch genommen werden und welche Schritte können Angehörige gehen?

Der Vortrag ist kostenfrei.

Veranstaltungsort: Quartierstreff Wiesenau, Freiligrathstr. 11, 30851 Langenhagen

 

Montag, 17. Juni, 18 Uhr

Lesung und Gespräch mit Markus Bock

Rahmenprogramm zur Wanderausstellung „Wege aus der Depression“ der Deutschen Depressionshilfe

Markus Bock spricht über das, was viele nur denken können: Wie fühlen sich Depressionen und Suizidgedanken an? Was passiert bei einer Therapie und im persönlichen Umfeld? Es geht nicht um Zahlen, Daten, Fakten, Medikamente. In „Die Depression hat mich bestimmt. Jetzt bin ich dran. Vielleicht …“ geht es um einen ungeschönten Blick auf die Gefühlswelt in depressiven Lebensabschnitten und deren Auswirkungen. Die Lesung ist kein Ratgeber, sondern ein verständnisvoller Tatsachenbericht, in dem er die Frage beantwortet, ob Depressionen nicht sogar eine Chance sein können.

Herr Bock – Depressionist
Mensch – Drüberreder – Mutmacher
verbockt.com • info@verbockt.com
fb.com/verbockt • tw.com/verbockt
Veranstaltungsort: Quartierstreff Wiesenau, Freiligrathstr. 11, 30851 Langenhagen. Der Eintritt ist frei, keine Anmeldung im Vorfeld.
Mittwoch, 19.06.2019, 19 Uhr

Besuch des UNESCO- Weltkulturerbes St. Michael in Hildesheim

4. Ausflug der „Kultur – Gruppe“

 

St. Michael in Hildesheim, auch als Michaeliskirche bezeichnet, ist eine ottonische, vorromanische Kirche. Sie war bis zur Reformation die Abteikirche der gleichnamigen Benediktinerabtei. Heute ist sie evangelisch-lutherische Pfarrkirche. Die Bernwardskrypta gehört zur katholischen Innenstadtpfarrei und wird für Werktagsmessen genutzt, es handelt sich also um eine Simultankirche. Seit 1985 zählt die Kirche gemeinsam mit dem Hildesheimer Dom zum UNESCO-Weltkulturerbe. Herausragendes Kunstwerk der Kirche ist das Deckenbild.

Treffpunkt ist um 10:15 Uhr an der Haltestelle Wiesenau. Um 10:31 Uhr ist die Abfahrt zum Hauptbahnhof und wir fahren von dort mit dem Zug nach Hildesheim. Vom Bahnhof sind es noch ca. 20 Minuten Fußweg zur Kirche (Busfahrt ist bei Bedarf möglich). Die Führung in der Kirche wird ca. 1 Stunde dauern. Der Rückweg zum Bahnhof wird mit einem Bummel durch Hildesheim und einem Besuch des wunderschönen „historischen“ Marktplatzes (ca. 10 Minuten Fußweg) verbunden. Dort gibt es Gelegenheiten zur Stärkung. Der Fußweg zum Bahnhof vom Marktplatz beträgt ca. 10 Minuten.

Kosten pro Person 13.50 € (Fahrt, Führung). Begrenzte Teilnehmeranzahl.

Verbindliche Anmeldung im Quartierstreff bis zum 05.06.2019

Barrierefreiheit:

Die Kirche ist nicht vollständig barrierefrei (bei Bedarf bitte fragen).

Samstag, 15.06.2019

Workshop „Happy Food“, Depressionen und Ernährung

Rahmenprogramm zur Wanderausstellung „Wege aus der Depression“ der Deutschen Depressionshilfe

Unsere Ernährung beeinflusst viele Vorgänge in unserem Körper. So wissen wir mittlerweile auch, dass eine einseitige Ernährung die Symptome von Depressionen verstärken kann. Ebenso gibt es Hinweise auf die schützende Wirkung einer gesunden Ernährungsweise in Bezug auf Depressionen.
Mit Ernährung allein können wir keine Depressionen heilen, wohl aber positiv beeinflussen.
In dieser Veranstaltung möchten wir Ihnen die Zusammenhänge von Ernährung und Depressionen erläutern. Wir wollen gemeinsam kochen und essen, ganz im Sinne einer „antidepressiven Kost“.
Durch den Workshop begleitet Sie Dipl.Oecotrophologin Melanie Kröger.
Der Workshop erfolgt über zwei Abende. Eine Teilnahme an beiden Abenden ist erwünscht, um einen guten Austausch in der Gruppe zu ermöglichen. Die Abende bauen aufeinander auf.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei, um eine Spende wird aber gebeten. Infos und Anmeldung im Quartierstreff Wiesenau, Freiligrathstr. 11, 30851 Langenhagen oder per Mail bei Claudia Koch koch@ksg-hannover.de

2 Termine: Mittwochs, 12.06.2019 und 26.06.2019, 17.30 – 20.30 Uhr

Das neue Gesicht zum Projekt „Gesund im Quartier“

Friederike Erhart stellt sich vor

Wie es dazu kam, kann ich gar nicht sagen… Irgendwann stellte ich fest, dass ich mich sehr für Gesundheit, Ernährung und alternative Heilverfahren interessiere. Vieles habe ich ausprobiert und noch mehr dazu gelesen. Eine Berufung, der man heute ja so gerne folgt, ist es nicht und einen Beruf habe ich daraus auch nicht gemacht. Aber diese Themen finde ich so spannend, dass ich mich fast täglich damit beschäftige. Deshalb war ich auch so begeistert, als ich von dem Projekt „Gesund im Quartier – Gesundheitsprävention für Seniorinnen und Senioren“ las und die Zusage für diese Stelle bekam. Nun ist Gesundheit ja ein großes Feld und der Begriff kann sehr unterschiedlich gefüllt werden. „Gesund im Quartier“ bedeutet für mich
• gemeinsam statt einsam
• in Bewegung kommen und bleiben
• lecker essen
• Futter für den Kopf
• zusammen Spaß haben
• Neues ausprobieren und Bewährtes ausbauen
• Unterstützung bekommen und annehmen, wenn man sie braucht

Und warum gerade die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren? Naja, zum einen bin ich der festen Überzeugung, dass wir von „den Alten“ – und das meine ich sehr respektvoll im Sinne von „Altvorderen“ – sehr viel lernen können. Es wäre schade, all das Wissen und Können zu verlieren, das diese Generation zusammengetragen hat. Zum anderen ist diese Gruppe zwar groß und wird in den nächsten Jahren weiter anwachsen; zugleich werden die Menschen mit dem Start des Rentenalters oft unsichtbar. Aus unterschiedlichen Gründen werden die Kontakte weniger und die Mobilität verringert sich. Da können Angebote im Quartier, von Nachbarn für Nachbarn, helfen, auch mit zunehmendem Lebensalter etwas zu unternehmen und so gesund zu bleiben.
Meine Aufgabe im Projekt „Gesund im Quartier – Gesundheitsprävention für Seniorinnen und Senioren“ ist es, herauszufinden, was „die Alten“ wünschen und brauchen und dafür zu sorgen, dass entsprechende Angebote entstehen. Angebote, die ihnen Spaß machen und helfen gesund zu bleiben – und diese Angebote sollen von engagierten Nachbarinnen und Nachbarn aus Wiesenau durchgeführt werden. Dreh- und Angelpunkt ist dabei der Quartierstreff. Alle, die sich für das Thema Gesundheit in seiner großen Vielfalt interessieren, die sich schon immer mal im Quartierstreff umsehen wollten, die Lust haben, mal (wieder) etwas Neues auszuprobieren oder die etwas in Bewegung bringen wollen, sind herzlich eingeladen! Ich freue mich sehr auf diese Arbeit, die Kontakte, Gespräche und gemeinsamen Aktivitäten. Mein Motto lautet: „Es gibt für jedes Problem eine Lösung und auf jede Frage eine Antwort!“

Und zu guter Letzt noch ein paar Zahlen, Daten, Fakten…
Mein Name ist Friederike Erhart und mit 56 Jahren ist mein Gesicht gar nicht mehr soo neu… Am 1.4.2019 habe ich als neue Mitarbeiterin im Quartierstreff Wiesenau angefangen. Ich arbeite Vollzeit und bin für die nächsten drei Jahre zuständig für das Projekt „Gesund im Quartier – Gesundheitsprävention für Seniorinnen und Senioren“. Seit 1982 lebe ich in Hannover, habe hier Pädagogik studiert und anschließend in verschiedenen Bereichen der Erwachsenenbildung und der Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung gearbeitet. Ich bin verheiratet und habe keine Kinder. Ich liebe Bitterschokolade, bin ausschließlich mit den Öffis, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs und lasse Rosenkohl links liegen. Ansonsten bin ich eher unkompliziert und gehe mit sehr viel Optimismus, Humor und Gelassenheit durchs Leben. In diesem Sinne wünsche ich uns „Gutes Gelingen“!

Kontaktdaten:

Dipl.Päd. Friederike Erhart
Projektkoordination
Projekt „Gesund im Quartier – Gesundheitsprävention für Seniorinnen
und Senioren“

win e.V. – Wohnen in Nachbarschaften bei der KSG Hannover GmbH

Quartierstreff Wiesenau, Freiligrathstr. 11, 30851 Langenhagen

Tel.: 0511 – 1226 1713
Mobil: 0176 – 2436 4496

E-Mail: erhart@win-e-v.de
Website: www.win-e-v.de